Worauf es bei der bAV-Plattform ankommt
Erschienen in der Fachzeitschrift COMP&BEN (Ausgabe 4)
Die Verwaltung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) läuft in vielen Unternehmen noch über Excel-Tabellen, Insellösungen und manuelle Prozesse. Das kostet Zeit und erhöht die Fehleranfälligkeit, gerade weil Personalverwaltung, Aktuariat und Rechnungswesen in der bAV unmittelbar ineinandergreifen. In unserem Fachbeitrag für das Magazin COMP&BEN erläutert Peter Kolm, Geschäftsführer der p.c.a.k., welche Anforderungen eine moderne Plattform für die digitale bAV-Verwaltung erfüllen muss und warum die Systemauswahl zu einer Entscheidung mit Folgen für Effizienz, Compliance und Haftung wird.
Kernaspekte
- Strukturierte Datenerfassung statt Insellösungen: Alle fünf Durchführungswege und sämtliche Zusagearten sollten in einem System zusammengeführt werden, sodass sich für jede Person alle Anwartschaften und laufenden Leistungen übersichtlich darstellen lassen. Das ist die Voraussetzung für verlässliche Prozesse ohne Medienbrüche.
- Offene Standards als Integrationsbedingung: Offene Standards sind die Grundlage einer zukunftsfähigen Integration. Das bAV-Portal wird über standardisierte APIs beziehungsweise geeignete Integrationsschnittstellen mit HR-, Personal- und Entgeltsystemen verbunden. Die Architektur muss dabei flexibel unterstützen, ob das HR-System oder das bAV-Portal in einem Prozess die führende Datenquelle ist. Für den Datenaustausch zwischen dem bAV-Portal und den Versicherern kommen die BiPRO-Normen sowie deren Weiterentwicklung RNext zum Einsatz.
- Datenhoheit und Exit-Strategie: Das beauftragende Unternehmen muss jederzeit vollständigen Zugriff auf seine Daten haben und eine belegbare Rückführbarkeit gewährleisten können. Dieses Kriterium entscheidet über die spätere Handlungsfreiheit.
- Sicherheit und Datenschutz als Vergabestandard: In Ausschreibungen größerer Unternehmen gelten Informationssicherheit und Compliance als Mindestanforderungen. Dazu gehören in der Regel eine Zertifizierung nach ISO 27001 sowie ein ISAE-3402-Typ-2-Bericht. Darüber hinaus ist entscheidend, dass der Infrastrukturbetreiber die datenschutzrechtlichen und regulatorischen Anforderungen erfüllt und eine DSGVO-konforme Verarbeitung personenbezogener Daten gewährleistet.
Einordnung für die Praxis
Die Leistungsfähigkeit einer bAV-Plattform hängt maßgeblich von ihrer Integration in die bestehende Systemlandschaft ab. Eine flexible All-in-one-Plattform sorgt dafür, dass die Verwaltung verlässlich läuft und sich die Auslagerungstiefe später ohne Systemwechsel anpassen lässt.
Die bAV-Plattform „bixie” bildet die durch p.c.a.k. testierten und überwachten Verwaltungsprozesse revisionssicher ab und integriert die versicherungsmathematische Bewertung in die laufende Verwaltung. So gewinnen Unternehmen operative Effizienz und zugleich die strategische Flexibilität, die sie zukünftig benötigen.
Vollständiger Fachartikel: Den detaillierten Beitrag lesen Sie direkt bei COMP&BEN. [Zum Fachbeitrag (PDF)]