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5 Dinge, die Sie bei Ihrer Altersvorsorge beachten sollten

06.05.2018

Kaum jemand setzt sich gerne mit dem Älter­werden auseinander. Besonders unan­genehm wird der Gedanke, wenn für eine gute Alters­vorsorge wesen­tliche Teile des Gehalts auf­gebracht werden müssen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Anlagen sinnvoll gewählt werden und die erzielten Renditen am Ende einen echten Vorteil bringen.

 

  1. Ablauf­eistung beachten!

 

Verbraucher­schützer bemängelten schon mehrfach die lücken­haften Angaben in der Stand­mitteilung, beispiels­weise von Lebens­versicherungen. Ab dem 01. Juli diesen Jahres gelten strengere Vorg­aben und die Ablauf­leistung muss in der jährlichen Stand­mitteilung transparent aus­gewiesen werden. Arbeit­nehmer erhalten so klare Auskunft über den Endwert ihrer Ver­sicherung - sollte diese bis zum Stich­tag unverändert fort­geführt werden. Ebenso wird die beitrags­freie Leistung aus­gewiesen, die ein Ver­sicherungs­nehmer erhalten würde, wenn keine weiteren Beiträge ein­gezahlt werden. Darüber hinaus muss neben dem aktuellen Rück­kaufswert der Ver­sicherung auch die Summe angegeben werden, die im Todes­fall ausgezahlt wird.
Mit diesen wichtigen Orientierungs­punkten können Sie Ihre Alters­vorsorge besser planen und recht­zeitig reagieren.

 

  1. Zahlen Sie nicht drauf!

 

Wer seinen Lebens­standard im Alter halten will, sollte dafür mindestens 85% des letzten Netto­einkommens als Rente erhalten. Zahlt ein Arbeit­nehmer 45 Jahre in die gesetzliche Renten­kasse ein, liegt das Renten­niveau bei 48% des letzten Netto­einkommens. Somit muss fast für die Hälfte des gewünschten Renten­niveaus betrieblich oder privat vorgesorgt werden. Informieren Sie sich fort­aufend über die Ablauf­leistungen ihrer Ver­icherungen, um eine klare Prognose über ihre zukünftige finanzielle Situation treffen zu können. Schon bei Vertrags­abschluss sollten Sie darauf achten, dass die zugesagten Renditen mindestens die Inflation ausgleichen können. Zudem werden bei der Aus­zahlung der Rente Sozial­versicherungs­beiträge und Steuern fällig, da der Staat zwar die Ein­zahlung in die Ver­sicherungen bezuschusst, allerdings nicht die Rente an sich. Versicherungs­nehmer mit kleinen Ein­kommen könnten am Ende sogar drauf­zahlen, wenn die Inflation und die fälligen Gebühren, Beiträge und Steuern die Renditen über­steigen.

 

 

  1. Besser spät als nie

 

Je früher Sie anfangen für das Alter vorzusorgen, desto profit­abler wird die Vorsorge am Ende für Sie. Idealer­weise sorgen Sie schon mit dem Berufs­start kontinuierlich vor. Doch auch wer erst mit dem Älter­werden ans Älter­werden denkt, kann Vorteile aus einer Renten­versicherung ziehen, denn wer sich nur auf die gesetz­liche Rente verlässt, könnte letztlich im Nachteil sein.

Wer sich beispiels­weise 20 Jahre vor seinem gewünschten Renten­eintritt dazu entschließt, jeden Monat 100 Euro in die Rentenkasse einzuzahlen, kann damit eine monat­liche Rente von 130 Euro erzielen. Wichtig ist, dass Sie auf die richtige Form des Sparens achten. Die klassischen Varianten Spar­buch oder Tagesgeld­konto bieten zu den heutigen Konditionen kaum noch Möglich­keiten profitabel vorzusorgen.

 

  1. Klein­vieh macht auch Mist

 

Arbeit­nehmer, die 30 Jahre jeden Monat 20 Euro für die Alters­vorsorge bereithalten, können im Ruhestand eine monatliche Leistung von 58 Euro in Anspruch nehmen. Wenn Sie Raucher sind, erhalten sie für den Preis von 3 Schachteln Zigaretten am Ende eine ganze Stange im Monat. Wenn Sie sich das Rauchen durch Ihre Spar­maßnahmen bis zum Renten­eintritt gänzlich abgewöhnt haben; umso besser, denn dann gewinnen Sie doppelt. Ihr Arbeit­geber kann sie zudem mit einer betrieblichen Alters­vorsorge (bAV) unterstützen. Die neuen Richt­linien nehmen zwar die Arbeit­geber aus der Haftung für die Renditen der Einlagen, allerdings richtet sich der Arbeit­geber­anteil nach den neuen Matching Modellen direkt nach dem Arbeit­nehmer­anteil. Das bedeutet, dass Ihr Arbeit­geber die gleiche Summe zuschießt, mit der Sie selbst privat vorsorgen. Damit verdoppelt sich Ihr Benefit!

 

 

 

  1. Lassen Sie sich beraten

 

Um sich auf der Reise durch den Paragrafen­dschungel nicht in seinen immer wieder kehrenden Novellen, Änderungen und Verstärkungen zu verlieren, sollten Sie sich zur Prüfung Ihrer Verträge einen unab­hängigen Berater zur Seite nehmen. Dieser kann Sie über effektive Spar­methoden aufklären und mit Ihnen passende Angebote filtern und bewerten. Jedes Berufs­leben verläuft anders und um die für Sie optimale Variante für Ihre Alters­vorsorge zu ermitteln, müssen Sie Zeit investieren und die Initiative ergreifen. Die Unter­schiede können letztlich immens sein. Wer 30 Jahre lang 100 Euro monatlich in eine private Renten­kasse investiert, erhält daraus eine monatliche Leistung von knapp 160 Euro. Wählt man statt einer herkömmlichen Renten­kasse direkt ein Aktiendepot, lassen sich mit der gleichen Einzahlung am Ende knapp 290 Euro monatlich erzielen. Von Kurs­schwankungen sollten Sie sich dann allerdings nicht beun­ruhigen lassen, denn der Rationalität größter Feind ist die Emotion. Insgesamt sollten Sie darauf achten, Ihr Depot breit zu streuen, um vom Erfolg vieler Unter­nehmen zu profitieren.

 

Textquelle: http://deutsche-betriebsrente.de/2018/04/typische-fehler-bei-der-altersvorsorge-teil-1/ http://deutsche-betriebsrente.de/2018/04/typische-fehler-bei-der-altersvorsorge-teil-2/

Photoquelle: Fotolia 

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