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"Mein Geld ist schon weg, aber ich bin immer noch da"

10.07.2018
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Man kann den Deutschen Vieles unterstellen, aber Eines sicherlich nicht: zu viel Opti­mis­mus. 

So hat das Institut für Finanz- und Aktuar­wissen­schaften im Auftrag des Gesamt­verbands der Deutschen Versicherungs­wirt­schaft e.V. (GDV) kürzlich in einer repräsen­tativen Umfrage ermittelt, dass deutsche Versicherungs­nehmer sich ihre Alters­versor­gung lieber als Einmal­zahlung auszahlen lassen, anstatt eine Verrentung bis zum Lebens­ende in Anspruch zu nehmen. 

Das läge haupt­sächlich daran, dass Deutsche grund­sätzlich nicht nur ihre eigene Lebens­erwartung, sondern auch das „finan­zielle Lang­lebig­keits­risiko“ unter­schätzen würden. 

Dass sich die durch­schnittliche Lebens­erwar­tung der Menschen in den letzten Deka­den alle 10 Jahre um 2,5 Jahre erhöht hat, scheinen viele Versicherungs­nehmer nicht mit­bekom­men zu haben. 

Laut GDV-Geschäfts­führungs­mit­glied Dr. Peter Schwark magelt es seitens des Deutschen Renten­versicherung Bund über genügend Informa­tionen über die steigende Lebens­erwar­tung der Bevöl­kerung in ihren jährlichen Renten­informa­tionen. 

So fand das Meinungs­forschungs­institut Forsa folge­richtig heraus, dass sich von über 1000 noch nicht in Rente befind­lichen Befragten zwei Drittel für eine Einmal­zahlung zu Renten­beginn entscheiden würden, wenn sie 50.000€ in ihrem Renten­versicherung-Guthaben angespart hätten. Nur ein Drittel würde sich für eine monat­liche Ergänzung zur gesetz­lichen Renten­versicherung in Höhe von 200€ entscheiden, die knappe 21 Jahre reichen würde. 

Dr. Jochen Ruß vom Institut für Finanz- und Aktuar­wissen­schaften fordert daher eine flexiblere Verrentung der Guthaben, sodass Versicherungs­nehmer z.B. im Falle einer Erkran­kung ihre Renten­leistung individuell anpassen könnten. Darüber hinaus sollten ebenfalls Teil­kapital­aus­zahlungen möglich werden, sodass größere An­schaf­fungen oder Reise­träume realisiert werden könnten, ohne auf eine monat­liche private Renten­leistung verzichten zu müssen. 

Damit die Renten­thematik für alle Beteiligten über­schau­barer und damit besser kal­kulier­bar wird, sollten unbedingt digitale Lösungen genutzt werden. Eine Möglich­keit dazu bietet unser cloud basierter Service zur Verwaltung betrieblicher Alters­versorgung „bixie“, indem Sie Ihre bAV entweder selbst, mithilfe anderer Dienstleister, oder komplett verwalten lassen können. 

https://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/wenn-vorsorge-faellig-wird-einmalzahlung-oder-verrentung-132702.php?vc=newsletter&vk=132702

 

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