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Sicherheit oder Rendite? Die betriebliche Altersversorgung genießt größere Beliebtheit als oft angenommen wird

16.12.2020

Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen die Wahl zwischen einem höheren Gehalt, einer Mitarbeiterbeteiligung oder der betrieblichen Altersversorgung geben würde, wie würden Sie sich entscheiden? Eher Sicherheit, oder doch Rendite? Dieser Frage ist die AON in einer repräsentativen Studie auf den Grund gegangen, die spannende Einblicke in die Beliebtheit der verschiedenen Vergütungsmodelle gibt.  

Befragt wurden dazu im Sommer 2020 online rund 1000 Arbeitnehmer aus Großunternehmen in Deutschland mit jeweils mindestens 5.000 Beschäftigten. 

 

Mehr Selbstbestimmung unter den Jungen 

AON-Geschäftsführer Fred Marchlewski  fasst die Haupterkenntnis der Studie wie folgt zusammen: “Das wichtigste Ergebnis aus der Studie ist, dass Betriebsrenten und Mitarbeiterbeteiligung für Arbeitnehmer nach wie vor ausgesprochen attraktiv sind. Sie folgen auf der Wunschliste gleich nach der Barvergütung“. 

Auch wenn der Favorit unter den jüngeren Mitarbeiter ein höheres Bruttogehalt ist (65,9%), liegt die betriebliche Altersversorgung mit 62,6% nur ganz knapp dahinter und stellt somit so manch anderen Fachartikel zu der bAV-Müdigkeit der jüngeren Generation in Frage. 

Vor allem jüngere Mitarbeiter unter 30 legen großen Wert darauf, selbst entscheiden zu können, wie sich ihr Vergütungspaket zusammensetzt. So wünscht sich rund 80 Prozent dieser Altersgruppe ein Baukastensystem für die Vergütungskomponenten. 

Die Mitarbeiterbeteiligungen, die sowieso nur rund ein Drittel der Großunternehmen anbietet, wird von ca. 75% der Arbeitnehmer angenommen. 

 

Niedrigzinsen zum Trotz - Sicherheit ist wichtig 

Trotz aller Diskussionen über Niedrigzinsen und sinkende Altersbezüge gibt es gemäß der Studie immer noch eine zentrale Erwartung an die bAV, die über allem anderen steht: die Sicherheit. 

Größtmögliche Sicherheit ist für 92,8% der Befragten „sehr wichtig“ (58,6%) oder „wichtig“ (34,2%). Wohingegen größtmögliche Renditeerwartung nur 20,3% als „sehr wichtiger“ einstufen. Flexibilität halten 24,5% der Befragten und Steuervorteile 24,8% der Befragten für “sehr wichtig”. 

Die Autoren der Studie merken auch an, dass ein Generationswechsel sich leider nicht andeuten lässt. Denn selbst bei jungen Leuten stehen Renditeerwägungen deutlich hinter dem SicherheitsgedankenEine Differenzierung nach Altersgruppen sei insgesamt nicht erkennbar. 

 

bAV bietet viel– aber nicht alles  

Den Wunsch nach Sicherheit scheint die bAV schon zum großen Teil zu erfüllen. Deshalb steht, nach dem erfüllten Sicherheitsbedürfnis, die höhere Rendite ganz oben auf der Wunschliste für mehr bAV-Attraktivität (60%), gefolgt von der Flexibilität (38%) und Transparenz (32%). Angemerkt werden muss hier, dass auch Mehrfachnennungen erlaubt waren. Mehr zu der Studie finden Sie hier.  

Arbeitnehmer müssen aber wissen, dass Sicherheit, Rendite und Flexibilität in der bAV nicht zugleich verbessert und maximiert werden können. Es liegt hier an kompetenten Beratern, Arbeitnehmer über die Unmöglichkeit der Quadratur des Kreises aufzuklären. 

 

Unwissenheit begrenzt das Potenzial der bAV 

Wedie Möglichkeiten und Vorteile der bAV kennt, nutzt Sie dann auch zu 85% WahrscheinlichkeitAllerdings spielt das eigene Geld hier eine Rolle. So geben 36,5 Prozent an, sich für die bAV entschieden zu haben, weil der Arbeitgeber die Beiträge bezahlt. Weitere 38,4 Prozent gaben an, ihre bAV-Ansprüche sowohl durch Arbeitgeberbeiträge als auch durch Eigenbeiträge aufzubauen. In 10,5 Prozent der Fälle ist offenbar nur Entgeltumwandlung durch Eigenbeiträge des Arbeitnehmers möglich. 

 

Die Studie, die ausschließlich Arbeitnehmer aus Großunternehmen in Deutschland mit jeweils mindestens 5.000 Beschäftigten befragte, sind in der bAV erfahrungsgemäß besser als ihre Kollegen in KMU informiert, da die Arbeitgeber traditionell eine komplett oder teilweise firmenfinanzierte bAV bieten. Doch auch KMU müssen ein stabiles bAV-Management aufweisen können, um dem Bedarf an bAV nachkommen zu können, und sollten deshalb vorsichtig sein, diesem aufgrund von Ressourcenmangel keine Priorität zu gebenDenn ein sicheres und stabiles bAV-Mangement muss nicht kompliziert oder teuer sein. Kleinere Beratungsunternehmen wie wir von der p.c.a.k. GmbH sind auf die bAV von KMU spezialisiert sind. Wir kombinieren eine kostengünstige Cloud-Lösung zur kompletten steuer- und arbeitsrechtlich einwandfreien bAV-Administration mit effektiver Mitarbeiter-Kommunikation in den Unternehmen. Damit erreichen wirdass Personalabteilungen vollständig von der bAV-Administration entlastet werden und dass die bAV in Unternehmen als wertvolles Benefit an Arbeitnehmer zu kommuniziert wird. 

 

Quellehttps://www.lbav.de/bav-bleibt-wichtige-verguetungskomponente/ 

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