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Win-Win für Arbeitgeber und Arbeitnehmer – die bAV als Benefit

26.08.2019

Ob in finanzieller, materieller, mobiler oder gesund­heit­licher Hinsicht: Dem Arbeit­geber sind beim Ange­bot von Zusatz­leistun­gen schein­bar keine Gren­zen gesetzt. Neben Bene­fits wie steuer­freier Zukunfts­sicherung durch Lebens-, Unfall- und Berufs­un­fähig­keits­versicher­ung, Eltern­karenz sowie Kinder­betreu­ung gilt die betrieb­liche Alters­versor­gung(bAV) als wichtige soziale Zusatz­leistung von Seiten des Arbeit­gebers. Warum es für ein Unter­nehmen sinn­voll ist, in ein fle­xibles Versor­gungs­angebot zu investieren soll an­hand der soge­nan­nten „Cost of Vacancy“ erklärt werden. Denn: Um­fassende und vor allem groß­zügige bAV-Lösun­gen sind nicht auto­ma­tisch mit finan­ziellem Verlust ver­bunden.

Warum Benefits?
Wie aus der aktuellen Step­Stone Employer-Branding-Studie hervor­geht, gelten „Gehalt, Bene­fits und Sozial­leistun­gen“ hinter „Unter­nehmens­kultur, Betriebs­klima und Führungs­stil“ als zweit­wichtig­ster Faktor für die Arbeit­geber­attrak­tivi­tät. Aller­dings sollten Zusatz­leistungen keines­wegs zur Kom­pensie­rung von Män­geln, beziehungs­weise Unzu­frieden­heit in anderen Berei­chen ein­gesetzt werden, sondern eine zusätz­liche Auf­wer­tung des Arbeits­platzes dar­stellen. Bene­fits, wie etwa die betrieb­liche Alters­versor­gung, können maß­geblich zur Moti­vation der Arbeit­nehmer bei­tragen und sie lang­fristig an ein Unter­nehmen binden. Für Mitar­beiter handelt es sich also um einen klaren Komfort- und Sicher­heits­gewinn. Im Bereich der Renten­vorsor­ge bieten vor allem flexible Ange­bote, die an die indi­vidu­ellen Bedürf­nisse der Arbeit­nehmer ange­passt werden können, einen hohen Mehr­wert. Auch die Befunde der „Global Benefits Attitudes Survey“, einer welt­weit durch­geführten, repräsen­tativen Befra­gung zur betrieb­lichen Alters­versor­gung aus Mit­arbeiter­sicht macht deutlich: Rund drei Viertel der Arbeit­nehmer wünschen sich, dass Arbeit­geber aktiv an der Bereit­stellung einer bAV-Lösung mit­wirkt.

 
Ist ein baV-Angebot aus Unternehmenssicht sinnvoll?
Doch nicht nur für die Arbeit­nehmer, sondern auch für den Arbeit­geber ergeben sich durch die bAV als Bene­fit Vor­teile. Diese begrün­den sich haupt­säch­lich in der Moti­vation der Mitar­beiter sowie der lang­fristigen Bin­dung an die Firma. Laut dem Mittel­stands­baro­meter der Ernst & Young GmbH (EY) stellt der Fach­kräfte­mangel nämlich die größte Bedro­hung für Unter­nehmen dar. Gleich­zeitig lässt sich jedoch ein Mangel an Bereit­schaft zur Investition sowie an zen­tralen Ressour­cen im Bereich des Personal­marketings und Recruitings beob­achten. Dass eine unbesetzte Stelle dem Unter­nehmen auf lange Sicht viel größere finan­zielle Verluste (cost of vacancy) ein­handelt, ist vielen Arbeit­gebern aller­dings nicht bewusst. Bei einer Auswer­tung der im Rahmen des Mittel­stands­baro­meters erhobenen Daten stellte sich heraus, dass sich „der Schaden, der dem deutschen Mittel­stand durch der­artige ent­gangene Um­sätze nach Berech­nungen auf jährlich gut 49 Milliarden Euro“ (EY Mittel­stands­baro­meter 2017) beläuft. Ursache sind Ein­schrän­kungen bei der Abwick­lung von Auf­trägen sowie die zusätz­liche Arbeits­belastung der Mit­arbeiter, verbunden mit Über­arbeitung und Frustra­tion. Fällt ein Team­mit­glied aus, wird dieser Prozess voran­getrie­ben. Mit guten Benefits, wie bei­spiels­weise der betrieb­lichen Alters­versor­gung, lassen sich die „Cost of Vacancy“ dämpfen.
 
Wie sollte eine bedarfs­gerechte bAV-Lösung konkret aussehen?
Beim Aufbau einer sub­stantie­llen Alters­versor­gung sollte eine Flexi­bilität des Ange­bots unbe­dingt berück­sichtigt werden. So kann ein früher Renten­ein­tritt zum Bei­spiel attrak­tiver gestaltet sowie kosten­günstiger um­gesetzt werden. Durch glaub­würdige und kosten­effiziente bAV-Lösungen hat ein Unter­nehmen zusammen­fassend die Möglich­keit, sich als attraktiver Arbeit­geber zu posi­tionieren. Das Ange­bot sollte dabei nicht nur flexi­bel sein, sondern klar ver­ständ­lich kommu­niziert werden und optio­nale Eigen­beteili­gung ein­schließen.
 
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