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Nicht mehr lange, dann feiern wir das lang ersehnte Ende des Jahres 2020, in dem die Welt durch eine Pandemie zum Stillstand gekommen ist. Doch so schnell wird sie sich auch im kommenden Jahr nicht wieder weiterdrehen. Und auch im Jahr darauf nicht. Denn die Auswirkungen dieses Stillstandes werden zumindest auf ökonomischer Ebene, selbst sobald unsere Wirtschaft die Pandemie überwindet und zu einer gewissen Normalität zurückfindet, noch lange zu spüren sein. Zum Beispiel für die kommende Rentengeneration.

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, ist im Auftrag von Union Investment der Frage nachgegangen, wie sich die Krise auf die Zukunft unseres Rentensystems auswirken wird und kommt zu einem klaren Ergebnis: es bedarf konkreten politischen Handlungsbedarf, um die gesetzliche Rentenversicherung für die Zukunft zu sichern.

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Nur eine Woche nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat die Entlastung der Betriebsrenten von der so genannten Doppelverbeitragung gebilligt. Daher kann das Gesetz wie geplant zum 1. Januar 2020 in Kraft treten - nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten und Verkündung im Bundesgesetzblatt.

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Im Interview mit Pfefferminzia.de macht Dieter Homburg, Autor eines Buches mit dem überspitzten Titel „Altersvorsorge für Dummies“, deutlich, dass die Unwissenheit der Arbeitnehmer in Bezug auf die private und betriebliche Altersversorgung (bAV) sowie auch das alleinige Vertrauen in die gesetzliche Rente als problematisch zu bewerten sind. Um nicht auf ein Desaster zuzusteuern, fordert er mehr Aufklärung und bessere staatliche Anreize im Zuge der Gesetzgebung, die leicht umsetzbar sind.

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Dass Männer und Frauen in Deutschland auch in der heutigen Zeit nicht gleichgestellt sind, zeigt sich mitunter bei der Altersvorsorge. Frauen sollen weniger fürs Alter vorsorgen, heißt es. Dies legen auch die Befunde der Amundi-Studie von 2017 nahe: Knapp ein Drittel der insgesamt 1.000 weiblichen Befragten zwischen 35 und 55 Jahren haben keine private Altersvorsorge.

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Führen Sie Ihre Entgeltumwandlung über Pensionskasse oder Pensionsfonds durch? Dann wird Ihnen folgende Problematik bekannt sein: Vor acht Jahren urteilte das BVerfG, dass Leistungen aus einer privat fortgeführten Direktversicherung nicht der Beitragspflicht zur KVdR unterliegen, soweit diese auf Beitragszahlungen beruhen, die der Arbeitnehmer privat – also aus versteuertem und verbeitragtem Einkommen – geleistet hat. Für Entgeltumwandlungen über Pensionskasse galt dies jedoch nicht. Ebenso nicht für Pensionsfonds. 2014 hatte das Bundessozialgericht eine analoge Anwendung der Direktversicherungsregelung für Pensionskassen verneint. Deshalb war die Gesamtleistung bei Pensionskassenversorgungen unabhängig davon, ob sie betrieblich oder privat veranlasst war, KVdR-pflichtig.