Betriebsrentenstärkungsgesetz - Was Personaler wissen müssen

Am 01.01.2018 trat das Betriebs­renten­stärkungs­gesetz (BRSG) in Kraft. Ziel des Gesetzes ist die Ver­brei­tung der be­trieb­lichen Alters­ver­sor­gung ins­besondere in klei­nen und mittel­­ständi­schen Unter­nehmen.

BRSG für tarifgebundene Unternehmen:
Mit dem BRSG wird unter dem Begriff "Sozial­partner­modell" die so­genan­nte Ziel­rente (defined ambition, reine Beitragszusage) als weitere Zusage­form der bAV etabliert. Dem Arbeitnehmer werden keine garan­tier­ten Leist­ungen mehr zugesagt. Das Sozial­partner­modell steht nicht allen Arbeit­gebern offen stehen. Viel­mehr ist eine Teil­nahme an dem Sozial­partner­modell nur den Arbeit­gebern möglich, die ent­weder der Tarif­bindung unter­liegen oder die Anwen­dung der ein­schlägigen Tarif­verträge indivi­duell verein­baren.

BRSG für alle Unternehmen:
Das BRSG enthält eine Vielzahl von Regelungen, die auch nicht tarif­gebun­dene Unter­nehmen betreffen. Hier die wichtigsten:

  • Anhebung des maxim­alen steuer­freien Wandlungs­betrages nach §3.63 von 4 auf 8% der BBG
  • Verpflichtende Weiter­gabe der ein­gespar­ten SV-Beiträge
  • Abschaffung der Doppelverbeitragung bei der Riester-Förderung in der bAV
  • Zusätzlicher Förderbeitrag für Geringverdiener

Die Webinar-Konferenz erläutert die wesent­lichen Eck­punkte des BRSG. Der Teil­nehmer kann dann daraus ableiten, was zu tun ist und welche Änderungen in seiner bAV (z.B. Entgelt­umwandlung) vorzunehmen sind.  

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